Asylantrag in Deutschland stellen - Checkliste

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Asylantrag in Deutschland stellen - Checkliste

Mit unserer Checkliste können Sie auf die Schnelle prüfen, ob der Asylantrag in Deutschland Erfolg haben wird. Einige wichtige Regeln sollten vor Antragsstellung beachtet werden.

Wer in Deutschland Asyl beantragen möchte, der muss sich an eine Erstaufnahmeeinrichtung wenden und ein Formular ausfüllen. Dann erfasst man die Personendaten und der Bewerber bekommt eine vorübergehende Aufenthaltsgenehmigung. Gute Chancen auf eine Bewilligung des Asylantrags haben Flüchtlinge aus Syrien. Anträge von Flüchtlingen aus den Balkanstaaten wie dem Kosovo, Albanien oder Serbien unterliegen einer besonders schweren Prüfung. Bundesländer wie Bayern wollen nämlich diese Länder als sichere Herkunftsländer erklären.

Personaldaten updaten

Wer in Deutschland Schutz vor Verfolgung sucht, der muss sich als Asylsuchender anmelden. Zunächst muss er sich an eine Erstaufnahmeeinrichtung wenden, der nächste Schritt ist dann ein Formular ausfüllen und der Asylantrag. Das kann in einer Außenstelle des Bundesamtes erfolgen, die der Erstaufnahmeeinrichtung unterliegt. In der Außenstelle muss der Antragsteller ebenfalls selbst erscheinen. Dort werden die Personaldaten abgenommen. Sie finden einen Abgleich mit Asylbewerbern, die bereits erfasst sind, als auch mit dem Ausländerzentralregister. So wird festgestellt, ob es sich um einen Erstantrag, einen Folgeantrag oder gar um einen Mehrfachantrag handelt. Außerdem werden Lichtbilder gemacht und Fingerabdrücke abgenommen. Ausgeschlossen davon sind Personen, die das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Das Bundeskriminalamt wertet dann die Fingerabdrücke aus und vergleicht sie mit Hilfe eines Systems, dass die Fingerabdrücke europaweit gespeichert haben. Damit soll geprüft werden, ob der Antragsteller in einem anderen EU-Mitgliedstaat einen Asylantrag gestellt hat.

Aufenthalt während des Verfahrens

In der Zeit in der das Asylverfahren läuft, kann sich ein Asylbewerber im Bundesgebiet aufhalten. Wurde der Asylantrag gestellt und ein Formular ausgefüllt, bekommen sie eine Aufenthaltsgestattung, die auf das Gebiet beschränkt ist, in dem sich die Erstaufnahmeeinrichtung befindet, die den Asylbewerber integriert hat. Es gibt mittlerweile Bundesländer, wo die Beschränkung keine Gültigkeit mehr hat. Das Bundesamt übermittelt dem Asylbewerber während des Verfahrens seine Rechte und Pflichten. Es gibt aber besondere Fälle, wo der Asylantrag und das Formular schriftlich gestellt werden kann. Das hat Gültigkeit für Asylbewerber, die einen Aufenthaltstitel mit einer Dauer von mehr als sechs Monaten haben. Bewerber die sich in Haft oder öffentlichen Gewahrsam oder in einem Krankenhaus befindet. Wo das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht wurde. Ein Asylantrag kann man nicht aus dem Ausland stellen.

Wer kann einen Asylantrag stellen?

Im Prinzip kann jeder Mensch, der in seiner Heimat verfolgt wird oder bei seiner Rückkehr mit einer politischen Verfolgung rechnen muss, in Deutschland einen Asylantrag stellen. Ein Flüchtling muss dabei Grenzkontrollen passieren, dabei werden die meisten festgenommen und ins Nachbarland verbracht. Das beruht darauf, dass die Staaten der Europäischen Union (EU) und andere europäische Staaten (Norwegen, Island, Lichtenstein und die Schweiz) übereingekommen sind, dass ein Flüchtling nur in einem EU-Staat einen Asylantrag stellen kann. Das ist dann der Staat, indem der Flüchtling zuerst ankam oder für den er ein Visum hat. Seit einigen Jahren kommen vor allen Dingen Bewerber aus den asiatischen Ländern. 2012 kamen Flüchtlinge aus Syrien, Afghanistan, Irak und Iran und aus Pakistan. Dazu kommen die klassischen Flüchtlingsstaaten wie Bosnien und Herzegowina, Mazedonien, der Kosovo und Russland. In den 1980er und 1990er Jahren kamen Flüchtlinge aus Polen, Ungarn, Rumänien und Bulgarien nach Deutschland. Überraschenderweise war 2012 kein afrikanischer Staat unter den Top Ten die nach Deutschland wollten, gerade da Afrika fast jedes Jahr eines der Top Ten-Herkunftsländer war. Auch war 2012 eine starke Zunahme der Flüchtlinge aus Russland, die nach Deutschland wollten. Im ersten Halbjahr waren es bereits 23 %.

Kommentare (1)


conni
26.05.2016 - 12:23
Wir wollen die Flüchtlinge nicht in unseren land haben die machen nur ärger

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